WISSENSCHAFT
KLASSISCHE PHILOLOGIE

Was ist das eigentlich, wo kann man das studieren, was macht man damit, wo führt das hin".
Auf den ersten Seiten dieses Bereiches WISSENSCHAFT auf der Homepage der medias ohg haben wir über das klassisch-humanistische Gymnasium gesprochen, das beide Gründer des Unternehmens besucht haben.
 
Beide haben die lateinische Sprache gründlich gelernt und in der Schulzeit das Große Latinum abgeschlossen.
Thomas Waldkircher hat sogar den altsprachlichen Bereich besucht, hatte also schon von der 5. bis zum Abitur in der 13. Klasse Lateinunterricht. Zudem war Latein auch sein erstes Prüfungsfach im Abitur. Als Nebenfach lernte er zudem bei dem Altphilologen Herbert Weil mehrere Jahre Altgriechisch.
Anja Waldkirche besuchte den neusprachlichen Zweig, und begann mit Englisch und Französisch, und machte von der 9. bis zur 13. Klasse ebenfalls das Große Latinum. Allerdings hatte sie in der Schulzeit keine Gelegenheit Griechisch zu lernen.
Nach ihrem früheren Studium in Germanistik und Theaterwissenschaft, sowie später der Skandinavistik, fangen beide nun Im Herbst 2019 gemeinsam noch einmal mit Latein und Griechisch an, und beginnen ein Studium der Klassischen Philologie an der Universität Hamburg mit dem Nebenfach Kunstgeschichte.
Im nebenstehenden Kasten stellen wir darum das Institut in Hamburg zunächst den wichtigsten Schwerpunkten seiner Arbeit vor. Dann folgen einige Informationen zu den beiden Institutsleitern.
Wir belegen zu Beginn des Studiums im Wintersemester vor allem die "Einführung in die Klassische Philologie" bei Prof. Dr. Lennartz, und zudem seine Vorlesung über die Ilias des Homer. Prof. Dr. Lennartz und sein Arbeit stellen wir auf einer eigenen Seite demnächst ausführlich vor.
Weitere Institutsmitarbeiter sollen später folgen.

Anja Pirling als KLEINER PRINZ in der produktion des theaters in medias res

Institut für Griechische

und Lateinische Philologie

Griechische und Lateinische Philologie bezeichnet diejenigen philologischen Disziplinen, die sich den Literaturen und Texten widmen, die in griechischer und in lateinischer Sprache verfasst sind, sowie dem wissenschaftliche Studium dieser Sprachen.

Den ursprünglichen Kernbereich der Griechischen und Lateinischen Philologie bildet die Klassische Philologie.
Sie beschäftigt sich vornehmlich mit den Sprachen und Literaturen der Antike, d. h. den griechischen Texten aus der Zeit von ca. 800 v. Chr. bis 500 n. Chr. und den lateinischen Texten, die zwischen ca. 300 v. Chr 
und 400 n. Chr. entstanden sind.

Institutsleitung

 

Prof. Dr. Christian Brockmann

Professor für Klassische Philologie (Griechisch) /

Leiter des Instituts
 

Schwerpunkte Lehre:

  • Handschriftenforschung und Editionswissenschaft

  • Griechisches Drama (Aristophanes)

  • Platon

  • Aristoteles

  • Antike Medizin (Hippokrates, Galen)

Forschungsprojekte:

  • Principal Investigator im Exzellenzcluster Understanding Written Artefacts: Projekt Polygenetic Manuscripts in the Transmission of Aristotle’s Physics, Biology, Theory of Science and Ethics

  • Projektleiter im SFB 950: Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa

  • Leitung des Teuchos-Zentrums für Handschriften- und Textforschung an der Universität Hamburg

  • Projektleiter des Galen-Vorhabens (Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

  • Mitglied des Beirats und Mitantragsteller des Vorhabens Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina (CAGB) der BBAW

  • Mitglied der Kommission des Zentrums Grundlagenforschung Alte Welt der BBAW

  • 2007-2012: Mitglied im Exzellenzcluster Topoi - The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, BBAW und weitere Institutionen)

Publikationen:

  • Aristophanes und die Freiheit der Komödie. Untersuchungen zu den frühen Stücken unter besonderer Berücksichtigung der Acharner, München-Leipzig 2003 (Beiträge zur Altertumskunde 180)

  • Die handschriftliche Überlieferung von Platons Symposion, Wiesbaden 1992 (Serta Graeca 2)

  • In Vorbereitung: Galeni In Hippocratis De articulis commentaria IV, herausgegeben und übersetzt von Chr. Brockmann, Corpus Medicorum Graecorum V 11,1.

  • Ausgewählte Abschnitte aus dem ersten Buch des Galenkommentars sind in einer digitalen Edition auf der Homepage des Galen-Vorhabens der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zugänglich gemacht: http://pom.bbaw.de/cmg/ (oder über: http://galen.bbaw.de/online-publikationen/probeedition-online)

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Prof. Dr. Claudia Schindler
Professorin für Klassische Philologie (Latein) / Stellvertretende Leiterin des Instituts

 

Schwerpunkte Lehre:

  • Griechisch-römische Lehrdichtung
    und ihre Rezeption im Neulatein

  • Römisches Epos

  • Spätantike Panegyrik

  • Neulateinische Epik

  • Neulateinische Poetik

  • Rezeption der Antike in Alternativgeschichte,
    Science Fiction- und Fantasy-Roman

Forschungsprojekte und Beteiligungen:

Publikationen:

Organisation von Konferenzen und Workshops

  • “The Role of Latin in Early Modern Europe: Texts and Contexts”, Freudenstadt (zusammen mit Heinz Hofmann, 2005)

  • Tagung "Krise und Konflikt im antiken Epos“, Hamburg (2011)

  • Workshop “Stranger than fiction” (zusammen mit Jan-Christoph Meister und Harry Fröhlich, 2011)

  • 3. Nachwuchsforum Latein: Plinius, Panegyricus, Hamburg (2012)

  • "Klassik und Klassizismen zwischen römischer Kaiserzeit und italienischer Renaissance" (zusammen mit Marc Föcking, Dezember 2016)

  • 22. Aquilonia, Hamburg (2017)

  • Tagung "Claudius Claudianus: Narrative der Macht / Narratives of Power", Hamburg (Oktober 2019)

© 2019 medias ohg verlag und produktion.

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