WISSENSCHAFT
KLASSISCHE PHILOLOGIE
UNIVERSITÄT HAMBURG
PROF. DR. KLAUS LENNARTZ
03 MENANDER UND DIE RÖMER

Anja Pirling als KLEINER PRINZ in der produktion "Der kleine Prinz" des theater in medias res

Die dritte Vorlesung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Komödien des Menander zur Römerzeit eigentlich so bekannt werden konnten. Einerseits geschah dies durch die Rezeption und Bearbeitung durch Plautus und Terenz.
 
Doch schon während das geschah, gab es ein aufkommendes Gespräch darüber, dass die Neufassungen von Plautus und Terenz gegenüber den griechischen Orginalen eine gewisse "Vergröberung" und "Verschlechterung der Ökonomie" erfahren hätten (vgl. etwa Luscius Lanuvinus in Terenz-Ausgaben)
 
Die genauere Kenntnis der Originale im 20. Jahrhundert konnten diese ersten Urteile dann nur bestätigen.
Im Umkehrschluss deutet das auf die Ökonomie der Stücke als besonderes Qualitätskriterium der Stücke des Menander.
So heißt es in einem berühmt gewordenen Zitat von Menander:
 
@Λεγεται δε και Μενανδρ.. τ..ν σ..νετηον
Καssel-Austin Men. test. 70 KA
Übersetzung: Ich habe es ja schon geschrieben ....
Prof. Lennartz fügt an, dass er sich ja ausführlich mit der römischen Tragöde beschäftigt habe, und weist deshalb auf sein Buch "Non verba sed vim" hin.
Die Adaptationen waren dennoch sehr wichtig, denn die Überlieferung auf dem Umweg über sämtliche Terenzkomödien und ca. 20-21 Plautuskomödien, bildeten quasi den gesamten Boden der Komödienlitateratur ab dem 7. Jahrhundert sowie in der Zeit des Humanismus.
Dennoch g

Zwierlein Otto: Plautus-Studien
 

Leo, L.: Plautinische Forschungen
 

Fraenkel, E.: Plautinisches im Plautus

oder "Plautiine Elements in Plautus"

Zwierlein, Otto: Zur Kritik und Exegese des Plautus

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