WISSENSCHAFT
KLASSISCHE PHILOLOGIE

PROF. DR. KLAUS LENNARTZ

Im Wintersemester 20/21 steht die Vorlesung "Menander (und die Römer) von Prof. Dr. Lennartz an. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die vier zu großen Teilen überlieferten Komödien 
 
  • Dyskolos 
  • Samia 
  • Aspis
  • Epitrepontes
     
sowie verschiedene Fragmente, darunter besonders
 
  • Misumeno
  • Prikeiromene
 
und allgemeine Aspekte der Entwicklung der Komödie und Menanders Rezeption durch die Römer.
 
Eigene Materialien hierzu sammeln wir auf der Seite "Menander (und die Römer)". Wir haben uns im Vorfeld besonders mit dem Stück Sikyonioi beschäftigt, und unter anderem die Wikipediaseite zu diesem Stückfragment wesentlich erweitert.

Thematisch haben wir uns besonders mit dem Fund der Menander Papyri beschäftigt, die heute von der Bodmer-Stifung in Genf vorgehalten werden.
 
Anhand der Dokumente wollten wir die Frage nach dem Titel des Stücks klären, das nach unserer These "Die Sykonier" oder fast sogar "Die beiden Männer von Sykion" heißen sollte (aber auf keine Fall "Der Sykionier").

Die Unklarheit beim Titel geht auf die Fundgeschichte des Fragmentes zurück, und hat wohl mit einer zwischenzeitlichen Benennung in französischer Sprache durch den Entdecker Pierre Jouguet zu tun.

 
Im Laufe des Semesters wollen wir diese Frage in Form einer kleinen Beschäftigung damit in schriftlicher Form klären.

Institut für Griechische

und Lateinische Philologie

Griechische und Lateinische Philologie bezeichnet diejenigen philologischen Disziplinen, die sich den Literaturen und Texten widmen, die in griechischer und in lateinischer Sprache verfasst sind, sowie dem wissenschaftliche Studium dieser Sprachen.

Den ursprünglichen Kernbereich der Griechischen und Lateinischen Philologie bildet die Klassische Philologie.
Sie beschäftigt sich vornehmlich mit den Sprachen und Literaturen der Antike, d. h. den griechischen Texten aus der Zeit von ca. 800 v. Chr. bis 500 n. Chr. und den lateinischen Texten, die zwischen ca. 300 v. Chr 
und 400 n. Chr. entstanden sind.

Prof. Dr. Klaus Lennartz
Lebenslauf und Arbeitsschwerpunkte

Wir haben uns schnell von der Begeisterung  von Prof. Dr. Lennartz für sein Fach anstecken lassen, die er fesselnd vermittelt, und den angehenden Altphilologen im Studiengang regelrecht ins Herz pflanzt.
Hier kurz einiges zu seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkten (mit jeweiligen Umfeldern:)
  • römische Literatur der früheren Republik
  • griechisch-römische Jambik
  • mittellateinische Literatur
und zu seiner Biographie und den wichtigsten Arbeitsstationen:
Prof. Dr. Klaus Lennartz wurde am 20.09.1963 in Köln geboren

WS 1980/1981, 1983-1990 Studium der griechischen, lateinischen und mittellateinischen Philologie an der Universität zu Köln besonders bei R. Kassel, C. Zintzen und A. Önnerfors
 
Abschluss durch Erstes Staatsexamen (Latein, Griechisch) bzw. Rigorosum (mittellateinische Philologie)

WS 1991/92-1993/94 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Griechische und Lateinische Philologie der FU Berlin (W.-W. Ehlers; Fr. Wagner)

1993 Promotion an der Universität zu Köln (C. Zintzen; B. Manuwald; A. Önnerfors) mit der Arbeit Non verba sed vim. Kritisch-exegetische Untersuchungen zu den Fragmenten der archaischen römischen Tragödie

SS 1994 - WS 1999/2000 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Griechische und Lateinische Philologie in Hamburg (D. Harlfinger)

Seit WS 2000/2001 Lehrkraft für besondere Aufgaben (LfbA) ebd.

2007 Habilitation in klassischer und mittellateinischer Philologie mit der Arbeit
"Iambos. Philologische Untersuchungen zur Geschichte einer Gattung in der Antike"

2009 Verleihung des akademischen Titels Professor (§ 17 HmbHG)

WS 2009/10 Gastprofessur Gräzistik an der HU Berlin (Vertretung W. Rösler)

Seit 2016: Mitglied des internationalen Forscherverbundes der Universidad de Oviedo: Falsa et Vera Historia / Falsarios (http://falsarios.grupos.uniovi.es/inicio)

© 2019 medias ohg verlag und produktion.

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