Business
Auf dieser Seite fangen wir an, Neuigkeiten und Informationen aus dem Business-Bereich der Theater zu teilen.
Nach wie vor thematisieren ja nur wenige Künstler die Produktion von Theaterstücken aus unternehmerischer Sicht, ohne dabei immer wieder nur auf dem Recht auf Subventionen und Zuschüssen zur Sicherung ihrer Arbeit zu beharren.
Auf der anderen Seite bemächtigen sich staatliche Stellen immer öfter auch der unabhängigen Strukturen, die sich die ganz auf den Markt des Kinos angewiesenen Macher aus ihrer Mitte geschaffen haben und schaffen sich damit Platzvorteile, die hochsubventionierten Betrieben eigentlich nicht zustehen sollten.
Heute werde ich hierzu zwei tagesaktuelle Beispiele auf der einen und auch der anderen Seite zu präsentieren.
Es handelt sich einmal um eine Stellungnahme von Andrew Lloyd-Webber zur aktuellen Situation am Broadway, der aus seiner Sicht immer mehr an einer fehlenden stabilen Vergütung der Schöpfer der Kunstwerke krankt. Gab es lange das System der Beteiligung der Autoren über feste Tantiemensätze von 10-12 % der Bruttoeinnahmen, wird diese Regelung immer mehr von frei vereinbarten, niedrigeren Sätzen verdrängt. Das gewährt "zufälligen Anbietern" und Gelegenheitsautoren einen Marktvorteil, der erst durch den Mitnahmeffekt gangbar geworden ist.
Zum anderen bereite ich gerade die Liste der Filme des Internationalen Wettbewerbs des Locarno Film Festivals vor, und habe erst beim Zusammenstellen gemerkt, das gleich 3 der 10 Wettbewerbsfilme des Internationalen Wettbewerbs von MIA, und damit vom Italienischen Fernsehen produziert und eingereicht wurden, um nun auf dem Festival ihre "Premiere" zu erleben, bevor sie im Herbst auf dem Mia-Markt in Rom anderen Fernsehanstalten angeboten werden.
Der Artikel folgt in den nächsten Stunden unten!
Thomas Waldkircher
PS: In der amerikanischen Theaterindustrie haben wir es mit Unternehmen einer Größe zu tun, die in diesem Tätigkeitsbereich in der EU fast nur im Film- und Fernsehbereich anzutreffen sind.
Um abzustecken, mit welchen Unternehmen wir uns überhaupt befassen, stellen wir im Folgenden den Begriff der Middle Market Firm vor, der sich etwas vom deutschen Begriff des "Mittelstands" unterscheidet. Erstmal stellen wir das hier gegenüber:
Der mittlere Markt (Middle Market) ist das Segment amerikanischer Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 10 Millionen und 1 Milliarde Dollar, je nach Branche, in der sie tätig sind. Es gibt etwa 200.000 mittlere Unternehmen in den USA, von denen sich die meisten in Privatbesitz befinden oder eng geführt werden, und ihr Jahresumsatz beläuft sich auf insgesamt mehr als 10 Billionen Dollar.
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Mittlere Unternehmen machen etwa ein Drittel der US-Wirtschaft aus.
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Etwa 48 Millionen Amerikaner sind in mittleren Unternehmen beschäftigt, und es wird erwartet, dass ihre Zahl wächst.
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Die Unternehmen in diesem Sektor sind in der Regel dienstleistungsorientiert und außerhalb ihrer Branche relativ unbekannt.
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Mittlere Unternehmen werden oft durch Business Development Corporations (BDCs) finanziert.
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Wenn sie an der Börse gehandelt werden, werden mittlere Unternehmen in der Regel als Small-Cap- oder Micro-Cap-Aktien gehandelt.
Und was versteht man unter "Mittelstand"?
Perks & Benefits
Besondere Vergünstigungen und Zusatzleistungen zum Gehalt
Zusatzleistungen sind ein Teil des Gehalts eines Mitarbeiters, während Vergünstigungen wirklich "zusätzlich" sind, zum Beispiel Belohnungen für vorbildliche Arbeit an einem bestimmten Projekt.