POLITIK
Streifzüge durch Ansprachen und Wortäußerungen in der Politik
(und damit doch auch wieder die Sprache ...)

Wenn die politischen Entwicklungen im Allgemeinen auch ständig eher bedauernd betrachtet werden (lauter Fehlentwicklungen...) gibt es doch viele spannende Entwicklungen, die durch Liveübertragungen auf Youtube plötzlich viel näher heranrücken. Erst die Beschäftigung mit diesen Quellen in der Originalsprache erlaubt oft ein Urteil - das durchaus vielschichtiger ausfallen könnte - als wir es uns in unserem kleinen Deutschland wünschen, um die Übersicht über die Welt nicht zu verlieren ...

POLITIK

Im Bereich "Politik" führen wir Projekte zur Klärung von Begriffen durch, die in der Öffentlichkeit unterschiedlich verwendet werden. Besuchen Sie unsere Seite und sagen Sie uns Ihre Meinung.

 

Diese Seite ist jetzt schon ein paar Tage alt und die Prioritäten haben sich schnell verändert.

Lyra McKee (die in Nord-Irland erschossene junge Journalistin)

ist ganz nach oben gerückt, das sollte man sich ansehen.

 

 

Alles andere nicht nur nach unten gerutscht sondern fast schon wieder verschwunden.

Vieles davon wird zurückkommen, deswegen lasse ich es hier noch stehen und will es bald um den "Fehlenden Part" ergänzen, in dem es ein Gespräch zu den Brexit-Auswirkungen auf Deutschland und Polen gab.
 

Die anderen Reden aus historischen Gründen deswegen weiter hier:

Ich fange hier einfach einmal mit einer vom ersten Wort an durchdachten Ansprache an, die die schottische Miniterpräsidentin Nicola Sturgeon gestern an das gesamte (!) schottische Parlament hielt. Die Rede führt von der Feststellung, dass die Politik für Westminster einfach nicht den schottischen Interessen entspricht, bis zur Ankündigung eines 2. schottischen Referendums noch in diesem Jahr - falls England (Westminster) aus der EU austreten sollte. Doch hier der Worltlaut. Wer kein Schottisch spricht (was inzwischen sogar zum Schulfach an den Schulen Schottlands wird) kann die Youtube-Untertitel brauchen. Nur übersetzen kann YouTube das Schottische noch nicht (...).

Fast zeitgleich bemüht sich Emannuel Macron sein verlorenes Frankreich durch Sprache (und viel Geld) zurückzuerobern. Der Wortlaut seiner "Grand Oral" ist jetzt ebenfalls auf YouTube zu finden und steht ebenfalls auf der rechten Seite bereit.

Und zwischen Vereinnahmung und richtungsweisenden Entscheidungen stehend treffen wir zuletzt auf zwei besondere Frauen, die zeigen, dass statt einer Quote eine Zähigkeitsimpfung für die Kämpferinnen, die bereits auf der Bühne unserer Zeit stehen, vielleicht das besser geeignete Mittel ist, um etwas zu bewirken.

Bei beiden wird allerdings zunehmend unklar, was Sie erreichen wollen - beziehungsweise, ob das Ziel nicht auf dem langen Weg doch verloren geht oder von jedem Wegelagerer in etwas völlig anderes gedreht werden kann.

Es geht um Theresa May im immer enger werdenden England -

und Greta Thunberg, die vielleicht von dem Berg nicht hätte herabsteigen sollen. Die Gesetzestafeln kann man ruhig oben auf dem Berg stehen lassen - dachte sich Moses. Hier unten lauern bereits die Streitsüchtigen, die nur allzu bereit sind, ihren Fahnen jede beliebige Farbe zu geben, wenn nur für etwas kämpfen können. 

Bitter in dieser Woche war, dass eine Neue IRA uns mitteilt, dass die Schüsse nicht der Journalistin gegolten hätten - statt das ihrer Familie zu sagen, die sich darüber sicher sehr freuen wird.

Wer einmal gesehen hat, wie Lyra McKee bei einem Vortrag zum Umgang mit homosexuellen Menschen anbietet, mit jeder Frage hierzu zu ihr persönlich zu kommen, und ihr persönliche Hilfe anbietet, wird diesen besonderen Menschen nicht vergessen, dessen Worte deshalb am Ende dieser Seite stehen sollen.

"I am done with religion and will never come back"

"Don't tell me there is no hope"

(In rememberance of Lyra McKee)

Eine schöne Woche,

Thomas Waldkircher

© 2019 medias ohg verlag und produktion.

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