ÜBERSETZUNG LiVE
DIE ILIADE DES HOMER

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DIE ILIADE DES HOMER

2. GESANG

Ἄλλοι μέν ῥα θεοί τε καὶ ἀνέρες ἱπποκορυσταὶ

Alle aber, die Götter, und die Männer mit Rüstpferd
εὗδον παννύχιοι, Δία δ᾽ οὐκ ἔχε νήδυμος ὕπνος,
schliefen diese Nacht gut - nur Zeus fiel nicht in Tiefschlaf.
ἀλλ᾽ ὅ γε μερμήριζε κατὰ φρένα ὡς Ἀχιλῆαsondern

sondern grübelte lange herum, wie er den Achilles
τιμήσῃ, ὀλέσῃ δὲ πολέας ἐπὶ νηυσὶν Ἀχαιῶν.
in seiner Ehre und die Achaier auf ihrem Schiff treffen konnte.
ἧδε δέ οἱ κατὰ θυμὸν ἀρίστη φαίνετο βουλή,          5
Und eine Idee erschien ihm beim Denken am Ende am besten,
πέμψαι ἐπ᾽ Ἀτρεΐδῃ Ἀγαμέμνονι οὖλον ὄνειρον·
Agamemnon, dem Sohn des Atriden, einen Irrtraum zu senden.
καί μιν φωνήσας ἔπεα πτερόεντα προσηύδα·

Und wandte sich zu ihm und sprach die bis heute geflügelten Worte:
«βάσκ᾽ ἴθι οὖλε ὄνειρε θοὰς ἐπὶ νῆας Ἀχαιῶν·
"Schnell, schnell, mein Irrtraum, fliege dahin aufs Schiff der Achaier,
ἐλθὼν ἐς κλισίην Ἀγαμέμνονος Ἀτρεΐδαο

und dann direkt ins Zelt von Agamemnon, dem Sohn des Atriden."
 

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WERKE ÜBER DIE ILIADE DES HOMER

HOMER von Richard Rutherford

Richard Rutherford, Universität Oxford
... wurde am Robert Gordon's College, Aberdeen and Worcester College, Oxford, ausgebildet. Seit 1982 ist er Tutor für griechische und lateinische Literatur an der Christ Church, Oxford, und hat Bücher und Artikel über eine Vielzahl von Autoren geschrieben. Zu seinen Publikationen gehören die Meditationen von Marcus Aurelius: Eine Studie (1989), Homer: Odyssee 19 und 20 (Cambridge University Press, 1992), The Art of Plato (1995), Klassische Literatur: A Concise History (2005) und griechischer Tragikstil: Form, Sprache und Interpretation (Cambridge University Press, 2012).

Dies ist eine überarbeitete und aktualisierte Version der Studie zu Homer, die der Autor 1996 veröffentlicht hat. Es bietet dem Leser eine klare und detaillierte Einführung in die Ilias und die Odyssee sowie in die Probleme, die sich bei der Datierung, Kontextualisierung und Interpretation dieser beiden Epen ergeben, die zu den ersten poetischen Texten gehören, die aus der altgriechischen Welt auf uns überkommen sind. Ein wesentliches einführendes Kapitel behandelt die so genannte homerische Frage, die Frage nach der Identität und den Ursprüngen von "Homer". Zu den wichtigen Themen gehören die Debatte über die mündliche Komposition, die Struktur, die Handlung und die Themen der beiden Epen sowie der religiösen und ethischen Ideen, die in den Gedichten enthalten sind; ebenso werden Charakterisierungen, Reden, Ähnlichkeiten, Symbolismus und Ironie darin diskutiert. Eine umfangreiche Bibliographie gibt fachkundige Hinweise zu diesen und vielen anderen Aspekten dieser beiden außergewöhnlichen Werke der Dichtkunst.

THE CAMBRIDGE GUIDE OF HOMER

Von der antiken Inkarnation als Lied bis hin zu neueren Übersetzungen in moderne Sprachen bleibt das homerische Epos eine dauerhafte Quelle der Inspiration für Wissenschaftler und Künstler, die zeitliche und sprachliche Grenzen überschreitet. Der Cambridge Guide to Homer untersucht den Einfluss und die Bedeutung der homerischen Poesie von ihrer frühesten Form als altgriechisches Lied bis zu ihrem aktuellen Status in der Weltliteratur und präsentiert die Informationen in einer synthetischen Weise, die es dem Leser ermöglicht, die verschiedenen Bereiche der homerischen Studien zu verstehen. Der Band gliedert sich in drei Hauptthemen: Homerisches Lied und Text; die homerische Welt und Homer in der Welt. Jeder Abschnitt beginnt mit einer Reihe von thematisch geordneten "Makropedia"-Essays, die von kürzeren, ergänzenden "Mikropedia"-Artikeln begleitet werden. Der Cambridge Guide to Homer zeichnet somit die vielen Wege des homerischen Epos in der Antike und seine anhaltende Relevanz in verschiedenen Epochen und Kulturen nach.

Enthält längere Aufsätze für eine breitere Synthese und kürzere Aufsätze, um Themen tiefer zu erforschen.
Das Buch ist in drei Hauptabschnitte unterteilt, die dem Leser einen unmittelbaren Eindruck von der Verbindung zwischen den verschiedenen Ansätzen des homerischen Epos vermitteln - Text, Archäologie und Rezeption.
Zugänglich für allgemeine Leser sowie für Spezialisten.

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