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Für den Sommer 2026 planen wir die Eröffnung eines Theaterparks im Lavanttal in Kärnten in der Nähe von Klagenfurt.

Im Mittelpunkt der 7 ha großen Parkanlage steht die mittelalterliche Burg Stein, die auf einem gewaltigen Felsen in den Himmel ragt.

Auf den Unterseiten zu dieser Seite stellen wir den Theaterpark als Ganzes sowie besonders auch die Burg Stein für unsere kommenden Besucher vor.
                                                           
Wir freuen uns, wenn Sie schon heute auf diese neue Unternehmung neugierig werden!

Thomas Waldkircher und Anja Pirling

ZUR GESCHICHTE DER
BURG STEIN IM LAVANTTAL





 


Die Gegend um die Burg Stein ist ein uralter Besitz des Erzbistums Bamberg.
 

Bereits der von 1109 bis 1139 regierende Bischof Otto I errichtete im nahe liegenden St. Georgen eine Kapelle.

 

Die Burg selbst gehörte dem Erzbistum Salzburg, das von hier aus seine Besitzungen im unteren Lavanttal verwaltete.

 

 

Zwischen 1193 und 1215 wird ein Gotfrit de Stein erstmals erwähnt.

 

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts hatten die Grafen von Pettau das Vogteirecht inne. Friedrich von Pettau stellte in der Feste 1215 eine Urkunde aus. Er bezeichnete sie damals als „castro meo Stein“.

 

Bald befand sich die Burg aber wieder in den Händen der Salzburger Erzbischöfe. 1273 wurde sie dem Bischof von Lavant übergeben.

 

1276 überfiel Graf Heinrich von Pfannberg die Burg. Er ließ Bischof Gerhard, gegen den er eine Fehde führte und der sich in seine Feste Stein geflüchtet hatte, fesseln und misshandeln. Dieser kam erst frei, als er Stein dem Grafen übergeben hatte, der es weitgehend zerstörte.

 

Aber noch 1276, also im gleichen Jahr, gelangte die Burg wieder an das Bistum Salzburg, das die Schäden umgehend beheben ließ.

 

Im steirischen Adelsaufstand des "Landsberger Bunds" gegen Herzog Albrecht I unterstützte der Salzburger Erzbischof die Aufständischen, worauf der kaiserliche Feldhauptmann und Söldnerführer Ulrich Kapeller 1289 die Burg einnahm.

 

Nach dem Friedensschluss im Jahr .... wurde sie wieder dem Bistum zurückgegeben.

 

Dieses verlieh sie 1293 an Rudolf von Fohnsdorf, der damals Salzburger Vicedom in Friesach war.

 

Danach wurden meist Pfleger eingesetzt.

 

1437 vernichtete ein Brand große Teile der Burg, doch wurde diese bis 1444 wiederaufgebaut.

 

1480 eroberte sie Leonhard II von Kollnitz im Auftrag Kaiser Friedrichs III, wobei es wieder zu schweren Schäden kam.

 

1497 ließ sie Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach neuerlich befestigen. Er dürfte auch den Wirtschaftshof als Sommerresidenz für die Lavanter und Salzburger Bischöfe ausbauen haben lassen, da der Palas bereits ruinös und unbewohnbar war. Diese verwendeten aber seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts bequemere Örtlichkeiten, was zur Vernachlässigung der Burg führte.

 

Burg Stein blieb bis zur Säkularisierung Salzburgs beim Fürsterzbistum und gelangte dann in Staatsbesitz.

 

Die Verwaltung übernahm die Kammeralherrschaft St. Andrä. Allerdings kümmerte sie sich nicht sonderlich um die Erhaltung des Gebäudes, so dass der Verfall weiter fortschritt.

 

Schließlich gelangte die Ruine in Privatbesitz, zuerst an die Gebrüder Rosthorn und dann an August Theodor Schütte.

 

Auf ihn folgte im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts Dipl. Ing. Helwig Habsburg-Lothringen.

 

Seit längerer Zeit ist sie wieder in bürgerlichem Besitz.

 

Der letzte Eigentümer hat die Anlage gegen Ende des 20. Jahrhunderts restauriert und wieder bewohnbar gemacht. Die Um- und Ausbauten erfolgten in historisierenden Formen.

 

Die Burg liegt oberhalb von St. Georgen im Lavanttal auf 717 m Seehöhe auf einem weithin sichtbaren Felskegel.

 

Nachdem er künstlich behauen wurde, fällt er an drei Seiten fast senkrecht ab. Lediglich im Norden ist eine Überhöhung gegeben. Die Mauern der Burg stammen noch aus der Romanik, wurden in der Gotik aber überarbeitet und im 16. Jahrhundert nochmals verändert. Damals wurde die Statik durch den Anbau von schweren Strebepfeilern verbessert. Die Mauern sind an vielen Stellen von Schießscharten durchbrochen. Das Fischgrätmuster (opus spicatum) am unteren Teil der frühromanischen Südfront weist auf das hohe Alter der Anlage hin. Auf Grund der hervorragenden Mauertechnik ist der Bau noch in einem relativ guten Zustand, obwohl er mehr als zweihundert Jahre lang unbewohnt war. Erhalten haben sich der wohnturmartige Palas aus der Zeit der Romanik sowie Teile der ehemaligen Kapelle. An der Nordostecke des Palas ist ein romanisches gekuppeltes Fester, dessen Mittelsäule im 20. Jahrhundert erneuert wurde, zu erkennen. Die Westfront ist eingestürzt. Die Kapelle verfügte über ein Tonnengewölbe und eine halbkreisförmige Apsis. Der langgestreckte Bau an der linken Seite weist einen großen gotischen Keller auf, dessen Gewölbe auf drei Mittelpfeiler ruht. Der Zugang zur Burg erfolgt über eine, auf gemauerten Pfeilern ruhende lange Holzbrücke von Norden her. Sie war früher gedeckt, ist aber heute eine einfache Brücke. Ihr letzter Teil vor dem Burgtor war als Zugbrücke ausgebildet. Bei dem davor liegenden „Schlossbauer“ handelt es sich um den ehemaligen Meierhof der Burg.

 

Lage: Kärnten/Lavanttal – ca. 15 km östlich von St. Andrä im Lavanttal am Koralpenhang




 

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Der Bistumsheilige Otto I stammte aus schwäbischem Adel und war zunächst am Hof des Polenherzogs Władysław I. Herman tätig, ehe er in den Dienst von Kaiser Heinrich IV. trat. 1102 wurde Otto zum Bischof von Bamberg ernannt. Er ließ den niedergebrannten Dom wieder aufbauen und wirkte als Missionar in Pommern. 1189 wurde Otto heiliggesprochen. Im Erzbistum Bamberg wird seiner am 30. September gedacht.
Bereits am 20. April 798 wurde auf Bitten des Frankenkönigs Karls des Großen das Bistum durch Papst Leo III. zum Erzbistum erhoben. Ihm wurden die baierischen Suffraganbistümer FreisingNeuburgPassauRegensburg und Säben zugeordnet. Diese Kirchenprovinz umfasste zeitweise das gesamte altbaierische Stammesgebiet, also den Großteil des heutigen Österreich und Bayern (außer Franken und Schwaben), das heutige Südtirol sowie weite Teile Ungarns, Tschechiens, Sloweniens und der Slowakei. Arn[o] wurde der erste Erzbischof. Die Schaffung der Kirchenprovinz steht im Zusammenhang mit den Bemühungen um eine bairische Staatskirche. Durch Gründung des Erzbistums Gran im Jahr 1001 wurde das heutige Burgenland zur Grenze der Kirchenprovinz. Auf dem Salzburger Diözesangebiet wurden die Eigenbistümer Gurk (1072), Chiemsee (1215), Seckau (1218) und Lavant (1228) errichtet. Das Bistum Lavant wurde im Jahre 1228 vom Erzbischof der Erzdiözese SalzburgEberhard II., in St. Andrä im Lavanttal errichtet

Der Landsberger Bund war eine Verschwörung von Adeligen der Steiermark im Jahr 1292. Er richtete sich gegen Herzog Albrecht I. von Habsburg und hatte Unterstützer in BayernSalzburg und Kärnten. Die Verschwörung wird benannt nach dem ursprünglichen Namen der Burg Deutschlandsberg in der Weststeiermark.[1][2][3][4][5]

Der auf dem Landsberger Bund beruhende Aufstand war vom militärischen Standpunkt aus betrachtet erfolglos, er war nach etwa zwei Monaten zusammengebrochen. Allerdings wurden die Forderungen der Beteiligten aus der Steiermark durch den siegreichen Albrecht weitgehend freiwillig erfüllt. Die Erwartungen ihrer Unterstützer erfüllten sich nicht. Die gegensätzlichen Interessen Salzburgs und der Habsburger blieben bestehen und führten zu weiteren Konflikten.

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