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RUSSIAN THEATER NEWS
Fernsehsender "Sankt Petersburg" / JSC "GATR"
(TASS) - 17. März 2026, 13:56 Uhr
Die Geschichte der kaiserlichen Theater, illustriert durch Originaldokumente aus jener Zeit, wird in St. Petersburg ausgestellt.
KULTUR: PETERSBURG – THEATERGESCHICHTE
ST. PETERSBURG, 17. März (TASS).
Die dreihundertjährige Geschichte des russischen dramatischen Theaters, dokumentiert in einzigartigen Originaldokumenten, wird am 18. März in den Ausstellungsräumen des Russischen Staatlichen Historischen Archivs (RGIA) in St. Petersburg der Öffentlichkeit präsentiert. Erstmals wird die Ausstellung „Theaterchronik des Imperiums“ eine so umfassende Sammlung persönlicher Unterlagen von legendären russischen Schauspielern zeigen, die das Schicksal des russischen Theaters, ihre Inszenierungen und vieles mehr geprägt haben, erklärte Anastasia Guzanova, leitende Spezialistin der Ausstellungsabteilung des RGIA, gegenüber TASS.
„Die Ausstellung umfasst etwa 350 bis 400 Originaldokumente, die in 80 Vitrinen präsentiert werden. Es handelt sich dabei größtenteils um Originale – persönliche Akten von Schauspielern, Verordnungsentwürfe und interne Theaterunterlagen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Ausstellung die gesamte Geschichte des russischen Dramatheaters bis 1917 abdeckt“, sagte Guzanova.
„In manchen Fällen, wenn ein Dekret mit Rückseite drei Seiten umfasst, fertigen wir Kopien an, damit es vollständig gelesen werden kann“, erklärte der Spezialist.
Eine der Schlüsselfiguren der Ausstellung wird Fjodor Wolkow sein, der als Begründer des ersten russischen Schauspieltheaters gilt. „Die Ausstellung zeigt persönliche Dokumente von ihm sowie Entwürfe von Dekreten zur Gründung russischer Theatergruppen, die aus dem Ausland eingeladen wurden“, erklärte Guzanova.
Laut Guzanova stammt das älteste der vorgelegten Dekrete aus dem Mai 1753, aus der Regierungszeit von Kaiserin Elisabeth Petrowna.
Besonderes Augenmerk gilt dem Dekret zur Errichtung eines „russischen Theaters zur Aufführung von Tragödien und Komödien“. Dieses Dokument vom 30. August 1756 markierte den Beginn der staatlichen russischen Politik im Bereich der Theaterkunst.
Ausstellungsstücke
Das Herzstück der Ausstellungshalle bilden Architekturzeichnungen mit Carlo Rossis Originalsignatur, die sich auf den Wiederaufbau des Alexandrinski-Theaters beziehen. „Ursprünglich war es in anderen Farben geplant, und die Pläne für seinen Umzug werden hier präsentiert“, erklärte Guzanova. Besucher können außerdem authentische Theaterkostüme aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert aus den Sammlungen des Alexandrinski- und des Mariinski-Theaters, Fächer, Bojarenhüte und weitere Requisiten aus Aufführungen jener Zeit bewundern.
Historischer Hintergrund
Kaiserin Elisabeth Petrowna gilt als Begründerin des russischen Staatstheaters. Am 30. August 1756 erließ sie ein Dekret an den Regierenden Senat, mit dem sie die Errichtung eines „russischen Theaters zur Aufführung von Tragödien und Komödien“ anordnete. Dieses Dokument legte den Grundstein für die nationale Theaterkultur und definierte Status, Struktur, Personal und Ressourcen der neuen Institution.
Der Dramatiker Alexander Sumarokov wurde zum Direktor des Theaters ernannt, und der Schauspieler Fjodor Wolkow, der als „erster russischer Schauspieler“ galt, leitete die Theatergruppe. Wissarion Belinskis Titel „Vater des russischen Theaters“ haftete Wolkow für immer an. Denis Fonwisin nannte ihn „einen Mann von tiefgründiger Intelligenz, der ein Staatsmann hätte werden können“.
Die Ausstellung präsentiert das dramatische Theater als einen „Spiegel des Imperiums“, in dem sich die Interessen des Staates (Zensur und Repertoirepolitik), der Geschmack der Zarenfamilie, das Schicksal herausragender Schauspieler – vom Leibeigenen bis zum gefeierten Künstler der kaiserlichen Theater – und das große russische Drama überschnitten.
Teilnehmer der Ausstellung
An der Vorbereitung der Ausstellung waren das Staatsarchiv der Russischen Föderation (GARF), das Russische Staatsarchiv für Alte Akten (RGADA), das Russische Staatsarchiv für Literatur und Kunst (RGALI), das Russische Staatliche Militärhistorische Archiv (RSMA), das Zentrale Staatliche Historische Archiv St. Petersburg (TSGIA SPb), das Forschungsmuseum der Russischen Akademie der Künste, die Bibliothek des Staatlichen Theaters St. Petersburg, das Nationale Dramatheater Russlands (Alexandrinski-Theater), das Staatliche Akademische Bolschoi-Theater Russlands, das Staatliche Akademische Mariinski-Theater und das Staatliche Akademische Maly-Theater beteiligt. Den Kern der Ausstellung bilden Dokumente aus den Sammlungen des Russischen Staatlichen Historischen Archivs (RGIA).
Die Ausstellung läuft bis zum 21. Juni 2026
Anm.: Das Russische Staatliche Historische Archiv (RGIA) ist das größte Archiv Europas und eines der größten weltweit. Es umfasst über 7 Millionen Objekte. Das RGIA gehört zum UNESCO-Welterbe und ist ein nationales Kulturgut
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